Landesliga: Beim TSV Strümpfelbrunn
Duell auf Augenhöhe
Zum TSV Strümpfelbrunn geht die nun anstehende Auswärtspartie für die Zweite Mannschaft des VfR Gommersdorf (Sonntag 15.00 Uhr). Tabellarisch trennt beide Vereine nur ein Punkt in der Landesliga Odenwald, Strümpfelbrunn rangiert auf Platz 12 (33 Pkt.) und der VfR II belegt Platz 11 (34 Pkt.). Für beide Mannschaften gilt es das Punktekonto auszubauen und den ungeliebten Relegationsplatz 14 (aktuell VfR Gerlachsheim 27 Pkt.) auf Abstand zu halten.
In der Vorrunde konnte sich der Verbandsliga Absteiger Strümpfelbrunn knapp mit 2-1 durchsetzen. Das Saisonziel der Gastgeber war zu Rundenbeginn sicherlich tabellarisch deutlich weiter oben angesiedelt und der Start war alles andere als optimal verlaufen. In den nun verbleibenden sechs Spielen werden alle beteiligten Mannschaften nochmals alles heraus holen, um nicht in den Abstiegsstrudel hinein zu geraten bzw. ihm noch entwischen zu können. Verlieren ist somit tabu für die Gommersdorfer und als Marschroute hat das Trainergespann Martin Schabert und Henning Westphal einen Punkt in der Fremde anvisiert.
Benni Loos
Verbandsliga: Bei der SpVgg Durlach-Aue
Endlich der erste Dreier für die Gommersdorfer in der Verbandsliga Baden in dieser Saison. Am siebtletzten Spieltag ist der Knoten geplatzt. Co-Trainer Tobias Scheifler freudestrahlend nach dem 3:2-Sieg letzten Samstag gegen den SV Schwetzingen: „Wie oft waren wir in letzter Zeit so nahe dran. Heute hat es endlich geklappt und unser Sieg war auch verdient. Die Mannschaft hat insgesamt eine gute Leistung geboten, für die wir endlich belohnt wurden. Wir wollten unbedingt und es hat geklappt“. VfR-Trainer Peter Hogen beim Smalltalk nach der Partie zu Gästetrainer und Ex-Profi Michael Köpper gewandt: „Ich bin so froh, endlich mal wieder gewonnen zu haben, denn ich kann normal nicht verlieren. Da sind dann schon die tollsten Dinger danach passiert“.
Im nächsten Spiel an kommenden Sonntag bei der SpVgg Durlach-Aue (15 Uhr) haben die Gommersdorfer wieder eine Mannschaft aus dem vorderen Drittel der Tabelle vor der Brust. Die Karlsruher Vorstädter stehen mit 37 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Die Violetten der SpVgg ist die Heimat der vier Gondorf-Brüder Patric (32) als Trainer, Marvin (23), Fabian (21), im Winter aus Ulm gekommen, und Rouven (27) als Mittelfeldspieler. Der fünfte im Quintett Jerome (29) ist über den ASV Durlach, Stuttgarter Kickers, Darmstadt 98 bei Werder Bremen gelandet. Einfach sensationell diese Brüder aus dem Karlsruher Stadtteil Durlach. Patric und Rouven Gondorf sind seit einigen Jahren die Stützen der SpVgg. Partic hat in der letzten Saison den langjährigen SpVgg-Trainer Thomas Kies nach sieben Spieltagen abgelöst und ist seitdem der Trainer, nur im Notfall noch Spieler. In diesem Jahr waren die Auer bis zur 1:2-Niederlage beim VfR Mannheim in sieben Spielen ungeschlagen und holten in diesem Jahr neun Siege, bei nur drei Niederlagen. Diese Serie hat die Gondorf-Mannschaft ins fordere Drittel der Tabelle gebracht.
Verstecken werden sich die Gommersdorfer in der Karlsruher Vorstadt aber keineswegs. Auch auswärts holten die Jagsttäler gegen vermeintliche Favoriten schon Punkte. „Im Keller brennt noch Licht“, meinte der verletzte VfR-Angreifer Markus Gärtner nach dem Schwetzingen Spiel und drückt die Situation und aber auch die kämpferische Einstellung der Gommersdorfer Spieler aus. Wer die Jagsttäler unterschätzt oder nicht ganz ernst nimmt, der muss damit rechnen, dass er mit hängenden Köpfen das Sportgelände verlässt, wie letzten Samstag die Schwetzinger. „Diese Woche muss ich Behandlung und Training abwarten, ob ich am Sonntag eventuell zum Einsatz kommen könnte“, sagte Gärtner unter der Woche. Jan Conrad hingegen ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt, sodass VfR-Coach Hogen ihn einsetzen könnte.
eb


Wie vom Ehrenvorsitzenden und Bauleiter Hubert Gerner vor einer starken Woche prophezeit, sprießt das Eingesäte auf dem Hauptspielfeld schon kräftig.


„Wir haben bisher 415 Arbeits-und 326 Maschinenstunden geleistet und das in nur einer Woche. Alles war mit der durchführenden Firma GartenMoser so genau organisiert, dass es keinerlei Leerlauf gab und der Zeitplan dadurch genau eingehalten werden konnte. Wir hatten Tage dabei, an denen 15 bis 20 Helfer vom Verein mit geholfen haben“, so das Fazit von Gerner. Wie gegenüber Gerner die Firma GartenMoser mitteilte, haben sie so etwas noch nie erlebt. Dieses Lob der Firma geht an alle Helfer und ist deshalb hoch einzuschätzen, weil diese Firma in ganz Deutschland unterwegs ist und Erfahrungen hat, wie das wo anders abläuft.



Die in der 16. Kalenderwoche durchgeführten Arbeiten der Spezialfirma GartenMoser aus Essingen bei Aalen wurden unter großer Mithilfe von ca. 20 Personen aus dem VfR-Umfeld zum Abschluss gebracht. Ehrenvorsitzender Hubert Gerner als Bauleiter hatte die Baustelle jederzeit im Blick sowie unter Kontrolle und war von morgens bis abends vor Ort. Wie einige seiner Helfer und Unterstützer auch. Die Gruppe um Hubert Gerner hat, mit ihm selbst an der Spitze, wieder Großartiges für den VfR geleistet! Manch Vorbeifahrender auf der Umgehungsstraße hatte sich die letzten Tage verwundert die Augen gerieben über die Anzahl der Helfer und der Umtriebigkeit in Gommersdorf und speziell beim VfR! Einige Fotos sind auf 



