19. November: Kein Sieg der VfR Mannschaften

14. November
Kreisliga: VfR II – TSV Rosenberg 0:2
Im letzten Vorrundenspiel der Kreisliga Buchen trennten sich der VfR II und der TSV Rosenberg am Mittwochabend  mit 0:2. Bereits in der ersten Spielminute hatte Daniel Breitinger die erste Chance für die Gäste, er scheiterte jedoch am glänzenden VfR-Keeper Steffen Knauer. Danach kam die Heimelf immer besser in das Spiel und hatte durch Markus Gärtner die große Chance zur Führung. Nur kurze Zeit später klärte die Rosenberger Defensive in höchster Not vor dem Einschuss bereiten Marco Klenk glücklich an die Querlatte. Die Gäste aus Rosenberg hatten mehr Spielanteile, ohne jedoch große verwertbare Chancen heraus zu spielen. Die Gommersdorfer Defensivreihen standen sicher in Durchgang eins und gaben nur wenige Räume preis. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Pause. Direkt nach der Pause hatte VfR Spielertrainer Michael Lieb die große Chance seine Farben in Front zu bringen, er scheiterte jedoch an Rosenbergs Torwart Krauth. Anschließend drückte der Gast die Heimelf immer mehr in die eigene Hälfte und Torwart Steffen Knauer wurde mehrfach gefordert. In der 73. Spielminute erlöste TSV Torjäger Daniel Breitinger die Gäste mit seinem Treffer zum 1:0. Die Heimelf warf nun nochmals alles nach vorne, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erspielen. Kurz vor Ende der Partie erzielte erneut Breitinger den 0:2 Endstand, nach vorausgegangener feiner Einzelleistung. Der VfR Gommersdorf II zeigte eine engagierte Leistung gegen die favorisierten Rosenberger, doch am Ende fehlte das nötige Glück sowie die Effektivität beim Torabschluss.
VfR Gommersdorf II:  Knauer, Gärtner, Loos Jochen, Holz, Klohe, Klenk (85. Ziegler), Loos Benjamin, Stöcklein, Pitz (75. Rehrauer), Schaffhauser, Lieb (85. Humm)
Tore: 0:1 Breitinger (73.), 0:2 Breitinger (85.)
Zuschauer: 80

18. November
Landesliga: VfR – SV Viktoria Wertheim 0:0

Das zweite torlose Unentschieden in Folge des VfR Gommersdorf bedeutete den Verlust der Tabellenführung in der Landesliga Odenwald. Somit ist die SpVgg Neckarelz mit zwei Punkten Vorsprung Herbstmeister. Sie hatten schon am Samstag mit einem 2:0-Erfolg beim FC Hundheim/Steinbach vorgelegt und der Ex-Regionalligist hat nun 46 Punkte. Gommersdorf hat durch das 0:0 gegen den SV Viktoria Wertheim 44 Punkte erreicht, jetzt sieben Punkte vor dem TSV Oberwittstadt, der mit 3:1 beim SV Waldbrunn gewann.
Wenn ein Tabellenführer gegen den Tabellenletzten nicht standesgemäß gewinnt, gibt es immer Kritiker, hängende Köpfe und enttäuschte Gesichter bei dem Favoriten. Und die gab es auch gestern beim VfR Gommersdorf. Anders bei den Main-Franken, die neuen Mut im Abstiegskampf schöpfen.
Über die gesamte Spielzeit waren die Jagsttäler zwar hoch überlegen, doch wirklich zwingendes war eigentlich nur wenig zu sehen. Die Gäste wuchsen über sich hinaus und hatten in ihrem Torhüter Andreas Jetzlaff den besten Mann auf dem Platz. Ohne Hektik und besonnen erledigte er seine Aufgabe und war der Gewinner der Partie. Als er kurz vor Spielende verletzt am Boden lag, kam aus dem Gommersdorfer Fan Block der Zuruf: „Wechselt doch aus“! Antwort vom Platz: „Wir haben nur ihn“. Gommersdorf hatte am Ende über 20 Eckbälle herausgeholt, von denen Jetzlaff fast alle ohne Mühe abfing. Auch einige Freistöße der Gommersdorfer brachten ihn nicht aus der Ruhe. Mutig warf er sich ins Getümmel und verhinderte mehrmals ein Tor der Gommersdorfer. Von Beginn an waren die Gommersdorfer überlegen, doch die erste erwähnenswerte Szene hatten die Gäste. Ein Konter schloss Labinot Elshani (18.) mit einem Schuss aber weit über das Tor ab. Erst nach einer halben Stunde gab es einen Weckruf beim VfR, Tom Stöckel (33.) wurde im letzten Moment geblockt. Die Gäste standen über die gesamte Spielzeit sehr massiv in der Abwehr, wer konnte bei ihrer personellen Problematik und Tabellensituation ihnen aber das verdenken.
Nach dem Wechsel legten die Gommersdorfer tempomäßig einen Zahn zu und ließen den Gästen kaum Zeit zum Luftholen. Dadurch kamen die Jagsttäler auch zu Chancen. Doch es sollte für sie einfach nicht sein. Jakob Hespelt (58.) scheiterte mit seinem Schussversuch und Patrick Mütsch (68.) hatte sich zwar im Strafraum durchgesetzt, doch Teufelskerl Jetzlaff warf sich mutig Mütsch entgegen und rettete. Dann der Schockmoment für die Gommersdorfer: Nach einem Ballverlust ganz vorne konterten die Gäste vorbildlich, doch der flache Abschluss von Kevin Winzenhöler (77.) trudelte knapp am VfR-Gehäuse vorbei. Dann stand Torhüter Jetzlaff wieder im Mittelpunkt, als er einen Freistoß von Tobias Scheifler (79.) gegen die tief stehende Sonne über den Querbalken lenkte. Gegen Ende lief den Jagsttälern die Zeit davon. SVV Torhüter Jetzlaff wurde zum Turm in der Abwehrschlacht.
VfR Gommersdorf: Bayha- Herrmann, P. Mütsch, G. Mütsch- Bauer, F. Schmidt (65., Gärtner), Walter, Scheifler, R. Mütsch, Hespelt-  Stöckel (65., M. Schmidt)
Tore: –
SR: Ridvan Sevim (Mosbach)
Zuschauer: 106

12. November: Spielberichte von gestern und vorgestern

TSV Oberwittstadt – VfR Gommersdorf 0:0 | Spielbericht
Zwei Serien gingen für den Tabellenführer der Landesliga Odenwald VfR Gommersdorf mit dem 0:0 beim TSV Oberwittstadt zu Ende. Einmal wurde der Jagsttal Express nach sieben Siege in Folge im Lokalderby gestoppt, zum Anderen wurde nach dem zweiten Siebener Pack aber nicht verloren. Dank dem besseren Torverhältnis bleibt der VfR Gommersdorf Tabellenführer vor der SpVgg Neckarelz, die gegen den Tabellenletzten FV Reichenbuch schon am Freitag mit einem 2:0-Sieg vorgelegt hatten. Der in Oberwittstadt anwesende Neckarelzer Trainer Stefan Strerath dazu: „Wir taten uns sehr schwer, obwohl ich gewarnt hatte“. Mit seiner Mannschaft ist er zum Rückrundenauftakt im März in Oberwittstadt zu Gast und machte sich schon einmal ein Bild.

Sowohl die Abwehr der Platzherren als auch der Abwehrverbund der Gäste ließ über die gesamte Spielzeit sehr wenig zu. Von Beginn an agierten beide Mannschaften sehr vorsichtig und waren auf Torsicherung bedacht. Strafraumszenen so wie herausgespielte Torchancen blieben über die gesamte Spielzeit Mangelware. Die Gommersdorfer hatten zwar leichte spielerische Vorteile, doch konnte die Nohe-Truppe kein Kapital daraus schlagen. Die Walz-Brüder Sebastian und Benedikt bildeten eine kaum zu überwindende Innendeckung des TSV. Nach 21 Minuten dann die erste nennenswerte Möglichkeitkeit der Platzherren. Daniel Reinhardt hatte sich über die linke Seite durchgespielt, schob den Ball dann aber sowohl über den herauseilenden VfR-Torwart Nico Bayha als auch übers Tor. Eine Unachtsamkeit von Benedikt Walz (31.) hätte fast zum Führungstreffer der Gommersdorfer geführt. Tobias Scheifler erkämpfte sich den Ball kurz vor der Außenlinie als Walz das Spielgerät ins Aus lassen wollte, passte auf Tom Stöckel zurück, doch wurde dessen Schuss eine sichere Beute des TSV-Torsteher Timo Hügel. Minuten später versuchte TSV-Spielführer Lars Zeller (37.) sein Glück mit einem Weitschuss, der aber am VfR-Gehäuse vorbeiging.

Abwechslungsreicher war die zweite Hälfte, obwohl es fast keine richtigen Tormöglichkeiten gab. Tempomäßig legten beide Teams einen Zahn zu. Dadurch wurden die Zweikämpfe etwas bissiger. Doch insgesamt waren die Abwehrreihen beider Mannschaften der beherrschende Mannschaftsteil. Gommersdorf hatte zwar gegen Ende der Partie einige Eckbälle zu verzeichnen, doch gab es für die Kopfballspeziallisten der Jagsttäler dieses Mal kein Durchkommen. Beide Mannschaften schoben öfters weit von hinten raus und machten so die Räume für die Offensivreihen sehr eng. Wer ein Offensivspektakel im Lokalderby erwartet hatte, wurde enttäuscht. Ohne die etatmäßigen Stürmer Max Schmidt, Markus Gärtner und Dominik Feger taten sich die Gommersdorfer schwer. Besonders Tom Stöckel. Trotz großem Engagement und Einsatz hatte er gegen das engmaschige Netz der TSV-Abwehr nur eine Möglichkeit. „Wir können mit dem 0:0 leben. Schwierige Platzverhältnisse, gut organisierter Gegner und die wenigen Chancen haben wir nicht nutzen können. Dass einige Stammkräfte fehlten, hat die Sache für uns auch nicht leichter gemacht“, war Co-Trainer Tobias Scheifler insgesamt gesehen zufrieden. „Oberwittstadt auf Distanz gehalten, weiter Tabellenführer, das passt schon“, fügt Scheifler noch an.

TSV Oberwittstadt: Hügel- S. Walz, B. Walz, Reinhardt (85. M. Kern)- Hornung, Zeller, Zimmermann, Essig, (65. N. Walz), A. Rüttenauer (65. Ch. Schledorn)- Reuther, Rolfes
VfR Gommersdorf: Bayha- Herrmann, P. Mütsch, G. Mütsch- Beck, F. Schmidt, Walter, Geissler Scheifler (76., R. Mütsch), Hespelt- Stöckel
Tore: keine
Zuschauer: 395
eb

FC Schweinberg –  VfR Gommersdorf II 1:2
Gommersdorf II auswärts wieder erfolgreich
In der Partie beim FC Schweinberg konnte sich die Zweite Mannschaft des VfR Gommersdorf am Ende über einen 2:1 Sieg in der Kreisliga Buchen freuen. Bereits nach 2.Minuten hatte Luca Schaffhauser den Führungstreffer auf dem Fuß, doch Schweinbergs Torhütter Baumann vereitelte die Großchance. Auch Patrick Retzbach vergab nach einem Eckball seine aussichtsreiche Chance und bugsierte den Ball über das gegnerische Gehäuse (11.Min). Nach einer halben Stunde die erste Torgelegenheit der Heimelf, doch VfR Keeper Knauer parierte den Schuss von Timo Rüttling gekonnt. Erneut nach Eckball scheiterte Gommersdorfs Markus Gärtner mit seinem Abschluss an der Querlatte (34 Min.) und auch Philipp Baumann platzierte den Schussversuch nur gegen den Außenpfosten des VfR Gehäuses (43.Min.) Die richten Worte fand in der Pause das VfR Trainerduo Fabian Stöcklein/ Michael Lieb, denn direkt nach Wiederanpfiff versenkte Lieb einen Freistoß aus 18 Metern zum 1-0. Kaum zwei Minuten später erhöhte der VfR nach Eckball durch ein Eigentor auf 2:0 (48.Min). Schweinberg dagegen nutzte in der Folge eine Unachtsamkeit nach Eckstoß aus und verkürzte durch Christoph Knörzer auf 1:2 (53.Min). Schweinberg ging nun volles Risiko und drängte auf den Ausgleich, doch mehr als ein Alutreffer von Alex Stang lies die VfR Defensive nicht zu. Die sich bietenden Konterchancen wurden von Gommersdorf nicht ausgenutzt und so blieb es beim nicht unverdienten 1-2 Auswärtserfolg.

Bereits am kommenden Mittwoch (14.11) empfangen die Gommersdorfer den Tabellenführer aus Rosenberg. Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr auf dem VfR Sportgelände.

VfR Gommersdorf II: Knauer, Stöcklein, Holz, Retzbach (64.Pitz), Rehrauer, Klohe, Schaffhauser (90.Humm), Gärtner, Lieb (83.Ziegler), Loos, Klenk

Tore: 0-1 Lieb (46.), 0-2 Eigentor (48.), 1-2 Knörzer (53.)

Schiedsrichter: Niklas Hetzel (Mosbach)

Zuschauer: 125

Benny Loos

9. November: Drei Auswärtsspiele am Wochenende

10. November: TSV Oberwittstadt – VfR | Vorschau

Nach sieben Siege in Folge vom Start weg hat es die Gommersdorfer gegen den FV Mosbach Ende September mit einer 2:3-Niederlage erwischt. Damals meinte VfR-Teammanager Daniel Gärtner: „Dann starten wir eben eine neue Serie“. Und das taten die Gommersdorfer dann auch. Der 2:1-Arbeitssieg vergangenen Sonntag gegen den Vorletzten der Landesliga Odenwald SV Neunkirchen war der siebte Sieg in Folge für die Jagsttäler.

Am heutigen Samstag (14:30 Uhr) steht nun das Lokalderby beim TSV Oberwittstadt an. Ein schlechtes Omen für die Jagsttäler nach ihrem zweiten Siebener-Pack? Oder reißt die Serie? Der Tabellendritte liegt zwar mit den 33 Punkten in gebührendem Abstand zum Führungsduo VfR Gommersdorf (42 Punkte) und SpVgg Neckarelz (40 Punkte), doch sind die „Wittschter“ ein unangenehmer Gegner für den VfR. Wenn jemand dem VfR die nächste Niederlage beibringen kann, dann sind es die Grün-Weißen aus dem Ravensteiner Stadtteil. Gerade jetzt haben die Gommersdorfer Personalprobleme. „Eins zu eins die beiden Angreifer Markus Gärtner (acht Tore) und Max Schmidt (zwölf Tore) zu ersetzen ist auch für uns nicht einfach“, meinte VfR-Trainer Thomas Nohe schon vor dem Spiel gegen Neunkirchen und bekräftigt dies nochmal vor der Partie in Oberwittstadt. Der bewegliche Tom Stöckel war ein guter Vertreter von Torjäger Max Schmidt und trug sich mit seinem vierten Treffer in die Torschützenliste ein. Nachdem Patrick Mütsch wegen Grippe ebenfalls passen musste, war Trainer Nohe gezwungen, wieder Änderungen in einzelnen Mannschaftsteilen vorzunehmen. Nohe blickt zurück: „Es war ein verdienter Sieg gegen Neunkirchen. Die standen ganz tief und machten uns das Leben sehr schwer. Personell haben wir aus dem „letzten Loch gepfiffen“. Aus dem Gesamtkader standen aus den unterschiedlichsten Gründen acht Feldspieler nicht zur Verfügung“.
Nach der Feier am letzten Samstag beim TSV Oberwittstadt „Zehn Jahre Landesliga“ hielten sich die eingeplanten Spieler offensichtlich bei den Festivitäten zurück, denn am Tag darauf holten sie beim SV Königshofen einen verdienten 2:0-Sieg. Namhafte Neuzugänge mit Sebastian Walz (FSV Hollenbach), Jan Reuther (U19 FSV Hollenbach) und Andreas Beckmann (SV Osterburken) stießen im Sommer zu den Grün-Weißen. Dazu noch Andreas Rüttenauer vom Fusionsverein SV Ballenberg. Er ist mit seinen zehn Treffern in der Spitzengruppe der Torschützenliste. Bis auf Beckmann, der schon länger verletzt ist, haben die Neuzugänge ihre Stammplätze. Durch die Auffrischung hat jetzt TSV-Trainer Dominik Lang öfters die Qual bei der Wahl. Der letztjährige Vizemeister hat bisher nur zwei Niederlagen einstecken müssen, bei der SpVgg Neckarelz mit 0:4 etwas deutlich und zu Hause gegen den TSV Tauberbischofsheim beim 1:2 überraschend. Die „Wittschter“ präsentieren sich im bisherigen Saisonverlauf so, wie sich das viele Fußballexperten vorgestellt hatten.

VfR-Trainer Nohe hofft auf die Rückkehr von Patrick Mütsch nach seiner Grippe. Unter der Woche kehrte Sascha Silberzahn von seiner Reise um den Globus zurück und Julian Reuther hat nach seinen Leistenproblemen wieder mit dem Training begonnen. „So reduziert sich bis zum Wochenende die Ausfallquote zumindest teilweise. Oberwittstadt ist meines Erachtens ein Titelanwärter, weil sie in den letzten drei Runden immer unter den ersten Vier der Tabelle waren. Insgesamt erkennt man, dass man sich in O-Town schon was vorgenommen hat“, sagt der Gommersdorfer Trainer und fügt noch an, dass es ein sehr schweres Spiel für seine Mannschaft wird.
Im Achtelfinale des Badischen Verbandspokals vor wenigen Wochen haben es die Gommersdorfer schon einmal vorgemacht wie es gehen könnte. Da siegten die Jagsttäler in Oberwittstadt mit 4:1 und zogen in die nächste Runde ein. „Wir werden trotz der personellen Probleme natürlich versuchen dort was mitzunehmen“, gibt sich VfR-Trainer Nohe noch längst nicht geschlagen.

eb

5. November: Spielberichte von vorgestern und gestern

Kreisliga: VfR II – VfB Heidersbach 2:1
Erfolgreiche Woche für die Zweite des VfR Gommersdorf! Die englische Woche mit drei Spielen in sieben Tagen brachte eine optimale Punktausbeute von neun Punkte für die Jagsttäler. So wurde auch das auf Samstag vorgezogene Kreisligaspiel gegen den VfB Heidersbach mit 2:1 gewonnen. Nach den überlegen geführten Begegnungen zu Hause gegen den SV Seckach (5:1) und auswärts beim SV Waldhausen (1:2) begann der VfR selbstbewusst und konnte die erste Viertelstunde das Spiel bestimmen. Aus dieser starken Anfangsphase konnte aber kein Kapital geschlagen werden. So verpasste Patrick Retzbach mit einem Kopfball nach Freistoß von Marco Klenk nur knapp das Tor. Im Anschluss kam dann der Gast aus Heidersbach besser ins Spiel. Nach einer halben Stunde noch eine Chance nach Kopfball durch Luis Kaiser für den VfR, doch direkt im Gegenzug erzielte Johannes Hemberger (26.) den Führungstreffer für Heidersbach. Nur wenige Minuten später entschied der Schiedsrichter nach Handspiel im Gommersdorfer Strafraum auf Elfmeter. Doch VfR-Keeper Leon Volk hatte das richtige Eck geahnt, hielt den Strafstoß und damit seine Mannschaft im Spiel. So ging es dann in die Halbzeit. Die zweite Spielhälfte war dann geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. In der 50. Minute setzte sich Klenk auf der Außenbahn durch, flankte mustergültig vor das Tor und Michael Lieb knipste zum Ausgleich. Danach waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware und es sah ganz nach einer Punkteteilung aus. Aus dem Nichts dann doch noch der Siegtreffer in der 87. Minute. Nach einer Unachtsamkeit vor dem Tor der Gäste schaltete der eingewechselte Michael Pitz am schnellsten, erkämpfte sich im Fünfmeterraum den Ball und schob zum 2:1 ein. Letztlich ein Arbeitssieg und drei Punkte für den VfR Gommersdorf II.
VfR Gommersdorf: Volk – Gärtner, Retzbach, Holz, Klohe – Klenk (92. Schmelz), Loos, Kaiser (46. Pitz), Ziegler – Stöcklein, Lieb (90. Humm)
Tore: 0:1 (26.) Hemberger, 1:1 (50.) Lieb, 2:1 (87.) Pitz

Kreisklasse B: VfR III – SpG Rippberg2/Wettersdorf-Glashofen 11:1
Die dritte Mannschaft des VfR gewann davor ihr Heimspiel gegen die SpG Rippberg 2/Wettersdorf-Glashofen 2 deutlich mit 11:1, zu dem Julian Grübel alleine vier Tore in der ersten Halbzeit beisteuerte. Außerdem trafen noch Jochen Loos, Max Kaiser, Mario Rezbach, Fabian Ziegler und zweimal Frank Bartl für VfR 3.

Landesliga: VfR – SV Neunkirchen 2:1
„Uff“, schnauften am Ende der Begegnung die VfR Fans auf, als Schiedsrichter Alexander Drach die Begegnung der Landesliga Odenwald zwischen dem VfR Gommersdorf und dem SV Neunkirchen abpfiff. Nicht dass die Gäste ein Gegner der besonderen Klasse gewesen wäre, sondern für den Tabellenführer bedeutete das ein Arbeitssieg pur. Engmaschig und mit viel Engagement versuchten sie von Beginn an den Spielrhythmus der Gommersdorfer zu unterbinden. VfR-Abwehrakteur Gabriel Mütsch blieb es dann vorbehalten nach einem Eckball von Jakob Hespelt in der 86. Minute den Ball zum 2:1-Siegtreffer ins Tor zu köpften. Alle Abwehrversuche des SV Neunkirchen brachten nichts ein. Erst danach erwachten nochmals die Lebensgeister des SVN, doch die Gommersdorfer waren in der Abwehr zu stabil, um noch einen Treffer zuzulassen. Zu Beginn setzte Uwe Walter (12.) mit seinem Flachschuss ein erstes Ausrufezeichen. Die nächste viel versprechende Offensivaktion führte dann zum Führungstreffer des VfR. Tobias Scheifler hatte einen seiner vielen Freistöße vor das SVN-Tor gebracht. Tom Stöckel (15.) nützte die Unsicherheit im Neunkirchner Abwehrverbund aus und traf zum 1:0 für die Platzherren. Erst danach wachten die Gäste auf und setzten die eine oder andere Offensivaktion meist durch Paul Neid oder Anton Werner. Letzterer war es dann, der nach einer weiten Hereingabe den Ball (31.) ins VfR-gehäuse setzte. Die Zuschauer, die auf Höhe des Schiedsrichterassistenten waren, sahen ein eindeutiges Handspiel des Torschützen. Alle Proteste der Gommersdorfer nützten in Folge aber nichts.
Gommersdorf kam mit dem Willen aus der Kabine, die Partie in positive Richtung zu lenken. Schon in der 46. Minute hatte Dominik Feger Pech, als sein Schuss aus nächster Nähe vom Torhüter geblockt wurde, weil er eben da stand. Im weiteren Verlauf versuchten die Gommersdorfer den Abwehrriegel der Gäste zu knacken. Erst in der 70. Minute kamen die Blau-Schwarzen aus Neunkirchen vor das Gommersdorfer Tor. Und da hatten sie eine richtig gute Torchance, doch scheiterte Kapitän Michael Knörzer fast kläglich. Mit dem Schuss hatte der Gommersdorfer Torhüter Nico Bayha keine Probleme. Gommersdorf blies dann zum Schlussangriff. Als Türme in der Neunkirchner Abwehr erwiesen sich Kai Leibfried und die Knörzer Brüder. Den verdienten Siegtreffer der Gommersdorfer konnten aber auch sie nicht verhindern. Zunächst scheiterte Tobias Scheifler (80.) mit seinem Freistoß am Innenpfosten, von wo der Ball quer zur Torlinie ins Aus ging. Siegtorschütze Gabriel Mütsch (83.) hatte es zuvor mit einem Flachschuss schon probiert, ehe sein Kopfball (86.), wobei er sich gleich gegen mehrere Abwehrspieler durchgesetzt hatte, seinen Weg zum 2:1-Siegtreffer ins Tor ging. „Man kann nicht immer hoch gewinnen, das geht in einer so langen Saison nicht“, sagte der Gommersdorfer Abwehrchef Dennis Herrmann. Die Gommersdorfer brauchten Geduld. Und die hatten sie ohne viel Hektik zu verbreiten.
VfR Gommersdorf: Bayha- Herrmann, Geissler, G. Mütsch- F. Schmidt (87. Beck), Walter, Scheifler, R. Mütsch, Hespelt-  D. Feger, Stöckel
SV Neunkirchen: Senk- M. Knörzer, Gawelczyk, Burkhard, F. Knörzer, Leibfried, Eiermann, Trabold, Homoki- Werner, Neid
Tore: 1:0 (15.) Tom Stöckel, 1:1 (31.) Anton Werner, 2:1 (86.) Gabriel Mütsch
SR: Alexander Drach (Tauberbischofsheim)
Zuschauer: 85

2. November: Ein neues Zeitalter ist angebrochen

Seit heute Mittag ist ein neues Zeitalter beim VfR angebrochen. Es wurden Kameras von Monteuren an der Sprecherkabine angebracht, sodass wahrscheinlich schon am Sonntag das Spiel gegen den SV Neunkirchen als Video im Internet angesehen werden kann.

Ein Hinweis noch für die Personen, die sich, warum auch immer, meist auf der Sprecherkabine aufhalten: Nicht nur Bildaufnahmen werden gemacht, sondern der Ton wird auch aufgezeichnet. Deshalb Vorsicht bei Kommentaren oder sonstigen Äußerungen!

sporttotal.tv ist Vertragspartner des Badischen Fußballverbandes.

Wenn hinter der Begegnung auf Fußball.de ein Kameraclip zu sehen ist, dann kann das Spiel über das Internet nach dem Spiel angesehen werden.